Richtig sparen und flüssig bleiben – Tipps für den Umgang mit Geld

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Wenn am Ende des Geldes mal wieder zu viel Monat übrig ist, läuft etwas in der Budgetplanung nicht ganz richtig. Sparsamkeit und der richtige Umgang mit Geld wollen erlernt sein. Zudem gibt es vielerlei Möglichkeiten, Kosten einzusparen – man muss sie nur kennen.

Tipps für den richtigen Umgang mit Geld
Wenn Liquiditätsprobleme künftig vermieden werden sollen, ist die folgende Regel jede Beachtung wert: Nur Geld ausgeben, dass auch wirklich vorhanden ist. Von Kreditaufnahmen und Zielkäufen sollte möglichst abgesehen werden, wenn die Rückzahlung nicht zu 100 Prozent gesichert ist und auch keine nennenswerten Einschränkungen bei der Budgetplanung mit sich bringt. Es mag sicherlich Situationen geben, in denen die Aufnahme eines Kredites als die einzige Lösung erscheint. Ein typisches Beispiel sind plötzlich nötige Reparaturen am Auto, welches für den täglichen Weg zur Arbeit genutzt wird. Hier sollte nichts Hals über Kopf unterschrieben werden, denn die teuersten Kredite sind immer die, die überhastet abgeschlossen wurden.

Hier ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen und Angebote miteinander zu vergleichen. Auch Besitzer einer Kreditkarte können schnell dazu neigen, mehr Geld auszugeben, als vorhanden. Als praktisches Zahlungsmittel sind Kreditkarten schnell gezückt, um auch kleinere Beträge schnell bezahlen zu können. Das kann mit der nächsten Kreditkartenabrechnung zu bösen Überraschungen führen. Wer hier auf der sicheren Seite bewegen möchte, sollte die Anschaffung einer Prepaid-Kreditkarte in Erwägung ziehen. Bei dieser muss das Guthaben vorher aufgeladen, also auf das Kreditkartenkonto überwiesen werden.

Wann sparen überhaupt sinnvoll ist
Geld zu sparen, gilt als vorausschauend und vernünftig – keine Frage. Doch es gibt Situationen, in denen es besser und günstiger ist, die Einkünfte gleich wieder auszugeben. Das gilt vor allem dann, wenn noch Verbindlichkeiten offen sind. Gerade in Zeiten, in denen herkömmliche Geldanlagen kaum noch Zinseinkünfte bringen, sollten mit dem verfügbaren Kapital Kreditzinsen gespart werden, wo immer es geht. Kurz gesagt: erst Schulden zurückzahlen, dann Geld zurücklegen.

weniger Geld auszugeben

Geld sparen im Haushalt – 5 praktische Tipps
1. Heizkosten sparen
Für nichts wird in durchschnittlichen deutschen Haushalten so viel Geld ausgegeben wie für ein gut beheiztes Eigenheim. Deswegen verbirgt sich hier auch ein enorm hohes Sparpotenzial. Es sollten nur Räume beheizt werden, in denen sich auch dauerhaft jemand aufhält. In Bad und Schlafzimmer genügen um 2-3 °C verringerte Temperaturen. Die Kippfunktion bei Fenstern sollte vermieden werden. Stattdessen empfiehlt sich Stoßlüften mehrmals am Tag. Wer dauerhaft mehr sparen möchte, sollte die Gaspreise des bisherigen Energieversorgers auf die Probe stellen und mit anderen Angeboten vergleichen. Viele Haushalte bezahlen zu viel, da sie schlicht unnötig teure Tarife nutzen! Gaskostenersparnis hier berechnen.

2. Altlasten loswerden: Abos kündigen
Woche für Woche und Monat für Monat kommen in deutschen Haushalten Zeitschriften ins Haus, die eigentlich gar nicht mehr richtig gelesen werden. Höchste Zeit also, sämtliche Abonnements zu überprüfen und diese gegebenenfalls zu kündigen.

3. Vorsicht mit dem Dispo!
Dispokredite sind einfach und bequem in der Handhabung, können dafür aber umso schneller zur Kostenfalle werden. Oftmals werden sie wie „zusätzliches Geld“ betrachtet, das von der Bank freundlicherweise in einem gewissen Rahmen zur Verfügung gestellt wird. Dispozinsen zählen jedoch zu den höchsten Zinsen überhaupt und sollten daher möglichst vermieden werden.

4. Goodbye, Stand-by!
Die monatlichen Stromkosten lassen sich mit ein paar einfachen Maßnahmen deutlich reduzieren. Grundsätzlich sollte es vermieden werden, Geräte wie Fernseher, Receiver und Stereoanlage im Stand-by-Modus zurückzulassen. Der mag bequem sein, zieht aber kontinuierlich Strom. Gleiches gilt für den PC: Wenn er nicht gebraucht wird, kann er getrost ausgeschaltet werden. Als Alternative bieten sich Energiespar- und Ruhemodi an. Keinesfalls sollten noch Bildschirmschoner verwendet werden, denn dabei handelt es sich um Relikte aus Zeiten der Röhrenmonitore, die den Stromverbrauch der Grafikkarte unnötig nach oben schnellen lassen. Stromkostenersparnis hier berechnen.

5. Richtig beleuchten – weniger zahlen
Wer etwas Geld in die Hand nehmen möchte, der tauscht verbliebene Glühbirnen und alte Energiesparlampen gegen moderne LED-Leuchtmittel aus, denn diese benötigen nur einen Bruchteil des Stroms und bieten darüber hinaus eine deutlich längere Laufzeit.

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